Schnitt & Pflege

Astung / Aufastung

Damit ein Lkw unter der Allee durchpasst oder ein Stamm wertvolles, astfreies Holz bildet, nimmt man die unteren Äste weg. Diese Aufastung will mit Maß …

4 Min. Lesezeit Schnitt & Pflege Trier & Luxemburg

Damit ein Lkw unter der Allee durchpasst oder ein Stamm wertvolles, astfreies Holz bildet, nimmt man die unteren Äste weg. Diese Aufastung will mit Maß gemacht sein.

WasEntfernen unterer Äste
Ziel 1Lichtraumprofil
Ziel 2astfreier Wertholzstamm
Maßnicht zu viel auf einmal

Was Aufastung bedeutet

Bei der Astung (Aufastung) werden gezielt die unteren Äste entfernt. Im Stadtgrün dient das dem Lichtraumprofil über Geh- und Fahrwegen, in der Forstwirtschaft der Erziehung eines astfreien, hochwertigen Stammes (Wertholz).

Mit Maß und am Astring

Es gilt: nicht zu viel auf einmal. Ein Baum braucht seine unteren Äste zur Ernährung und zum Dickenwachstum des Stammes. Pro Eingriff entfernt man nur einen Teil, und jeder Schnitt sitzt sauber am Astring.

Astring SchnittSeitenansicht eines Astansatzes mit korrekter Schnittlinie am Astkragen sowie zwei falschen Varianten.Schnittführung am AstringAstkragen (nicht verletzen)AstrindenkragenRichtig: knapp vor dem AstkragenZu glatt: verletzt den StammStummel: stirbt ab, fault einNur hier überwallt die Wunde sauber unddie Abschottung bleibt intakt.astrein-trilux.de
Der korrekte Schnitt sitzt knapp vor dem Astkragen.

Häufige Fragen

Warum astet man Bäume auf?

Um über Wegen und Straßen das nötige Lichtraumprofil herzustellen oder um einen astfreien, hochwertigen Stamm zu erziehen. Im Stadtgrün ist es meist eine Verkehrssicherungsmaßnahme.

Wie viel darf man auf einmal aufasten?

Nur einen begrenzten Teil der unteren Krone. Zu starke Aufastung schwächt den Baum und stört das Dickenwachstum des Stammes; besser über mehrere Jahre verteilen.

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