Damit ein Lkw unter der Allee durchpasst oder ein Stamm wertvolles, astfreies Holz bildet, nimmt man die unteren Äste weg. Diese Aufastung will mit Maß gemacht sein.
Was Aufastung bedeutet
Bei der Astung (Aufastung) werden gezielt die unteren Äste entfernt. Im Stadtgrün dient das dem Lichtraumprofil über Geh- und Fahrwegen, in der Forstwirtschaft der Erziehung eines astfreien, hochwertigen Stammes (Wertholz).
Mit Maß und am Astring
Es gilt: nicht zu viel auf einmal. Ein Baum braucht seine unteren Äste zur Ernährung und zum Dickenwachstum des Stammes. Pro Eingriff entfernt man nur einen Teil, und jeder Schnitt sitzt sauber am Astring.
Häufige Fragen
Warum astet man Bäume auf?
Um über Wegen und Straßen das nötige Lichtraumprofil herzustellen oder um einen astfreien, hochwertigen Stamm zu erziehen. Im Stadtgrün ist es meist eine Verkehrssicherungsmaßnahme.
Wie viel darf man auf einmal aufasten?
Nur einen begrenzten Teil der unteren Krone. Zu starke Aufastung schwächt den Baum und stört das Dickenwachstum des Stammes; besser über mehrere Jahre verteilen.