Größere Bäume zieht man nicht wurzelnackt um, sondern mit einem Stück Heimaterde: dem Wurzelballen. Diese Ballenware wächst sicherer an – wenn man ein paar Regeln beachtet.
Was eine Ballenpflanze ist
Eine Ballenpflanze wird mit einem von Feinwurzeln durchzogenen Erdballen ausgegraben und verpflanzt. Größere Ballen werden mit einem Drahtkorb und Jute (Drahtballierung) zusammengehalten, damit sie nicht zerfallen.
Worauf es ankommt
Der Ballen kommt so tief in die Pflanzgrube, dass der Wurzelhals an der Oberfläche bleibt – nicht zu tief! Jute und Draht müssen am Ballenkopf gelockert werden. Anschließend gut wässern und bei Bedarf verankern. Pflanzzeit ist die Vegetationsruhe.
Häufige Fragen
Was ist eine Ballenpflanze?
Ein Baum, der mit einem von Wurzeln durchzogenen Erdballen verpflanzt wird, oft in Drahtballierung und Jute. Diese Qualität wächst auch bei größeren Bäumen sicher an.
Muss man Draht und Jute am Ballen entfernen?
Am Ballenkopf werden sie gelockert bzw. zurückgeschlagen, damit Stammbasis und obere Wurzeln frei sind. So wächst der Baum ungestört an.