Nach der Fällung bleibt der störende Stubben. Statt ihn mühsam auszugraben, frist sich die Stubbenfräse einfach durch – und macht die Fläche wieder nutzbar.
Wie die Stubbenfräse arbeitet
Die Stubbenfräse (Wurzelfräse) trägt den verbliebenen Wurzelstock mit einer rotierenden, hartmetallbestückten Scheibe Schicht für Schicht ab – meist bis etwa 20–40 cm unter die Bodenoberfläche. Zurück bleibt eine Mulde aus Frässpänen.
Wann sich das lohnt
Sinnvoll ist das Fräsen, wenn die Fläche neu bepflanzt, eingesät oder befestigt werden soll oder der Stubben stört. Es ist schneller und bodenschonender als das Ausgraben. Tiefe Hauptwurzeln verbleiben und verrotten mit der Zeit.
Häufige Fragen
Was macht eine Stubbenfräse?
Sie zerspant den nach der Fällung verbliebenen Wurzelstock mit einer rotierenden Scheibe bis unter die Bodenoberfläche, sodass die Fläche wieder bepflanzt oder genutzt werden kann.
Wird die ganze Wurzel entfernt?
Nein. Gefräst wird vor allem der Stock bis etwa 20–40 cm Tiefe. Tiefe Hauptwurzeln bleiben im Boden und verrotten allmählich.