Schnitt & Pflege

Totholz

Ein toter Ast ist nicht nur Gefahr, sondern auch Lebensraum. Die Kunst der Baumpflege liegt darin, beides richtig abzuwägen: Sicherheit dort, wo Menschen …

4 Min. Lesezeit Schnitt & Pflege Trier & Luxemburg

Ein toter Ast ist nicht nur Gefahr, sondern auch Lebensraum. Die Kunst der Baumpflege liegt darin, beides richtig abzuwägen: Sicherheit dort, wo Menschen sind – Natur, wo es geht.

Wasabgestorbene Äste
RisikoAstabbruch über Wegen
WertLebensraum für Arten
AbwägungStandort entscheidet

Totholz als Sicherheitsrisiko

Über Wegen, Straßen, Spielplätzen und Sitzplätzen ist Totholz sicherheitsrelevant: Tote Äste können jederzeit ohne Vorwarnung abbrechen. Hier wird es im Rahmen der Verkehrssicherung entfernt; Stärke und Lage bestimmen die Dringlichkeit.

Totholz als Lebensraum

Gleichzeitig ist Totholz einer der artenreichsten Lebensräume überhaupt – für Käfer, Wildbienen, Pilze, Spechte und Fledermäuse. An sicheren Standorten lässt man es daher bewusst stehen oder schafft Hochstümpfe (Habitatbäume).

Häufige Fragen

Muss Totholz immer entfernt werden?

Nein. Über Verkehrsflächen ja, aus Sicherheitsgründen. An ungefährlichen Standorten ist Totholz ein wertvoller Lebensraum und darf bewusst erhalten werden.

Warum ist Totholz ökologisch wertvoll?

Weil zahllose Arten – Käfer, Wildbienen, Pilze, Spechte, Fledermäuse – darauf angewiesen sind. Totholz zählt zu den artenreichsten Strukturen im Baum.

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