Zwei Äste, die im Wind aneinander scheuern, schmirgeln sich gegenseitig die Rinde ab – und öffnen so die Tür für Fäule. Solche Reibäste gehören in den Pflegeschnitt.
Das Problem mit Reibästen
Berühren sich zwei Äste, reiben sie bei jeder Windbewegung aneinander. Die Rinde wird abgeschmirgelt, das darunterliegende Kambium verletzt – eine ideale Eintrittsstelle für Fäulepilze. Mit der Zeit entstehen Wunden und Wülste.
Was man tut
Im Pflegeschnitt wird der weniger wichtige der beiden Äste am Astring entfernt. Reibäste früh zu erkennen und auszulichten, gehört zur Standardpflege.
Häufige Fragen
Was ist ein Reibast?
Zwei Äste, die sich berühren und im Wind aneinander scheuern. Dabei wird die Rinde abgeschmirgelt und eine Eintrittsstelle für Fäule geschaffen.
Was macht man mit Reibästen?
Im Pflegeschnitt entfernt man den weniger wichtigen der beiden Äste sauber am Astring, bevor größere Schäden entstehen.