Schnitt & Pflege

Juni-Riss

Der schonendste Schnitt ist der, den man gar nicht sägen muss: Bricht man unerwünschte Triebe im Juni noch grün aus, heilt die winzige Wunde fast von selbst.

3 Min. Lesezeit Schnitt & Pflege Trier & Luxemburg

Der schonendste Schnitt ist der, den man gar nicht sägen muss: Bricht man unerwünschte Triebe im Juni noch grün aus, heilt die winzige Wunde fast von selbst.

WasAusbrechen grüner Triebe
WannFrüh-/Hochsommer
Vorteilwinzige Wunde
EffektKraft spart, lenkt Wuchs

Was der Juni-Riss ist

Beim Juni-Riss (auch Ausbrechen oder Pinzieren) entfernt man unerwünschte, noch weiche grüne Triebe – etwa Wasserschosse oder Konkurrenztriebe – mit der Hand, bevor sie verholzen. Die Wunde ist winzig und überwallt fast sofort.

Warum früh besser ist

Wer den Trieb erst im Winter absägt, hinterlässt eine größere Wunde – und der Baum hat bis dahin Kraft in einen Fehltrieb gesteckt. Früh ausbrechen spart dem Baum Energie und lenkt den Wuchs in die gewünschten Triebe.

Häufige Fragen

Was bedeutet Juni-Riss?

Das Ausbrechen unerwünschter, noch grüner Triebe im Frühsommer von Hand. Die kleine Wunde überwallt schnell, und der Baum verschwendet keine Kraft an Fehltriebe.

Warum nicht einfach später schneiden?

Weil ein später Schnitt eine größere Wunde hinterlässt und der Baum bis dahin Energie in den unerwünschten Trieb investiert hat. Früh ausbrechen ist schonender.

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