Manchmal muss eine Krone kleiner werden – wegen Bedrängung, Statik oder Lichtmangel. Fachgerecht gelingt das nur auf eine Art: durch Ableiten, nicht durch Kappen.
Wie man richtig einkürzt
Beim Kronenrückschnitt werden die Äste auf tiefer stehende, tragfähige Seitenäste (Zugäste) abgeleitet. So sinken Höhe und Ausladung, während die natürliche Form und Stabilität erhalten bleiben.
Wann sie sinnvoll ist
Typische Anlässe sind die Lastreduktion bei geringer Restwandstärke, das Entschärfen einer Bruchgefahr oder Platzkonflikte mit Gebäuden. Der Eingriff wird über mehrere Jahre verteilt und gehört in Fachhände.
Niemals kappen
Stumpfes Absägen auf Stummel (Kappung) ist keine Einkürzung, sondern eine Schädigung mit Fäule und instabilen Ständern. Fachgerechte Einkürzung arbeitet immer mit Zugästen.
Häufige Fragen
Wie verkleinert man eine Baumkrone richtig?
Durch Ableiten: Die Äste werden auf tiefer stehende, tragfähige Seitenäste (Zugäste) gekürzt. So bleiben Form und Stabilität erhalten – im Gegensatz zur schädlichen Kappung.
Wann ist ein Kronenrückschnitt nötig?
Etwa zur Lastreduktion bei dünner Restwandstärke, zum Entschärfen einer Bruchgefahr oder bei Platzkonflikten. Der Eingriff wird über mehrere Jahre verteilt.