Beim Ableiten gibt es einen heimlichen Hauptdarsteller: den Zugast. Er entscheidet, ob ein eingekürzter Ast weiterlebt – oder zurückstirbt.
Die Rolle des Zugasts
Der Zugast ist der seitliche Ast, auf den beim Ableiten eingekürzt wird. Nach dem Schnitt übernimmt er die Saftführung und gibt die neue Wuchsrichtung vor – er „zieht“ den Saft weiter.
Was ihn tauglich macht
Damit das gelingt, muss der Zugast vital, gut angebunden und kräftig genug sein – als Faustregel mindestens ein Drittel des Durchmessers des entfernten Astteils. Zu schwache Zugäste sterben zurück und die Wunde überwallt schlecht.
Häufige Fragen
Was ist ein Zugast?
Der seitliche Ast, auf den beim Ableiten eingekürzt wird. Er übernimmt Saftstrom und Wuchsrichtung des entfernten Astteils.
Wie stark muss ein Zugast sein?
Als Faustregel mindestens ein Drittel des Durchmessers des entfernten Astes. Schwächere Zugäste können die Saftführung nicht übernehmen.