Krankheiten & Schädlinge

Schwefelporling

Leuchtend schwefelgelb bis orange klebt er am Stamm – kaum zu übersehen. Doch so auffällig der Schwefelporling außen ist, so heimlich zerstört er das …

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Leuchtend schwefelgelb bis orange klebt er am Stamm – kaum zu übersehen. Doch so auffällig der Schwefelporling außen ist, so heimlich zerstört er das Kernholz im Inneren.

Leuchtend gelb-orange, fächerförmige Konsolen des Schwefelporlings am Stamm
Die leuchtend gelb-orangen, büscheligen Konsolen sind unverwechselbar.
ArtLaetiporus sulphureus
SchadbildBraunfäule im Kernholz
WirteEiche, Robinie, Weide, Obst
GefahrBruchsicherheit

Woran man ihn erkennt

Welchen Schaden er anrichtet

Der Schwefelporling verursacht eine intensive Braunfäule im Kern- und Stammholz: Das Holz wird braun, zerfällt würfelig und verliert rasch seine Festigkeit. Befallene Stämme werden innen hohl und brüchig – die Bruchsicherheit leidet von innen, oft ohne äußerlich sichtbare Höhlung.

tR VerhaeltnisStammquerschnitt mit Hoehlung, Maszlinien fuer Restwand t und Radius R sowie Ampel-Faustregel.Restwandstärke: das t/R-VerhältnisHöhlung / FäuleRtt = gesunde RestwandFaustregel zur Bruchsicherheit.kritischi. d. R. ausreichendt/R ≈ 0,30Sinkt die Restwand unter rund ein Drittel desRadius, steigt die Bruchgefahr deutlich. OffeneWunden senken den Grenzwert zusätzlich.Ein hohler Baum ist nicht automatisch unsicher.astrein-trilux.de
Bei innerer Braunfäule entscheidet die verbleibende Restwand über die Bruchsicherheit.

Wirtsbäume

Häufig an Eiche, Robinie, Weide und Obstbäumen (besonders Kirsche). Der Pilz dringt meist über Wunden und Astungsstellen ein.

Richtig handeln

Häufige Fragen

Ist der Schwefelporling gefährlich für den Baum?

Ja. Er verursacht eine Braunfäule im Kernholz, die das Holz schnell brüchig macht und die Bruchsicherheit von innen schwächt – häufig ohne außen sichtbare Höhlung.

Muss ein Baum mit Schwefelporling gefällt werden?

Nicht immer sofort, aber er sollte fachlich auf die Bruchsicherheit untersucht werden. Je nach Restwandstärke helfen Lastreduktion und Kontrolle; bei starkem Befall ist die Fällung nötig.

Wo wächst der Schwefelporling?

Vor allem an Eiche, Robinie, Weide und Obstbäumen, meist am Stamm oder Stammfuß. Er dringt häufig über Wunden und Schnittstellen ein.

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