Leuchtend schwefelgelb bis orange klebt er am Stamm – kaum zu übersehen. Doch so auffällig der Schwefelporling außen ist, so heimlich zerstört er das Kernholz im Inneren.

Woran man ihn erkennt
- Leuchtend schwefelgelb bis orange, büschelig-fächerförmige, jung weich-saftige Konsolen.
- Im Alter blass, brüchig und verblassend.
- Meist am Stamm oder Stammfuß, oft in großen Büscheln.
Welchen Schaden er anrichtet
Der Schwefelporling verursacht eine intensive Braunfäule im Kern- und Stammholz: Das Holz wird braun, zerfällt würfelig und verliert rasch seine Festigkeit. Befallene Stämme werden innen hohl und brüchig – die Bruchsicherheit leidet von innen, oft ohne äußerlich sichtbare Höhlung.
Wirtsbäume
Häufig an Eiche, Robinie, Weide und Obstbäumen (besonders Kirsche). Der Pilz dringt meist über Wunden und Astungsstellen ein.
Richtig handeln
- Fachliche Bruchsicherheitsbeurteilung, ggf. mit Resistograph oder Schalltomograph.
- Lastreduktion durch Kronenpflege/Einkürzung, wo sinnvoll.
- Bei fortgeschrittenem Befall Fällung.
Häufige Fragen
Ist der Schwefelporling gefährlich für den Baum?
Ja. Er verursacht eine Braunfäule im Kernholz, die das Holz schnell brüchig macht und die Bruchsicherheit von innen schwächt – häufig ohne außen sichtbare Höhlung.
Muss ein Baum mit Schwefelporling gefällt werden?
Nicht immer sofort, aber er sollte fachlich auf die Bruchsicherheit untersucht werden. Je nach Restwandstärke helfen Lastreduktion und Kontrolle; bei starkem Befall ist die Fällung nötig.
Wo wächst der Schwefelporling?
Vor allem an Eiche, Robinie, Weide und Obstbäumen, meist am Stamm oder Stammfuß. Er dringt häufig über Wunden und Schnittstellen ein.