Manchmal reicht das Auge nicht. Bestätigt sich bei der Regelkontrolle ein Verdacht, geht die eingehende Untersuchung in die Tiefe – buchstäblich ins Innere des Holzes.
Wann sie nötig ist
Die eingehende Untersuchung folgt, wenn die visuelle Regelkontrolle Anzeichen für einen verborgenen Defekt liefert – etwa Stammfußpilze, Risse oder Höhlungen. Sie ist keine Routine, sondern gezielte Vertiefung.
Die Methoden
- Resistograph – misst den Bohrwiderstand und damit Fäule/Höhlung.
- Schalltomograph – errechnet zerstörungsfrei einen Querschnitt.
- Zugversuch – prüft Stand- und Bruchsicherheit unter simulierter Last.
Aus den Messwerten ergibt sich eine belastbare Aussage zur Verkehrssicherheit und zu nötigen Maßnahmen.
Häufige Fragen
Was ist eine eingehende Untersuchung am Baum?
Eine vertiefte Diagnose über die Sichtkontrolle hinaus, mit Geräten wie Resistograph, Schalltomograph oder Zugversuch. Sie kommt nur bei begründetem Verdacht zum Einsatz.
Wann ist sie nötig?
Wenn die Regelkontrolle Hinweise auf verborgene Schäden liefert – etwa Pilze am Stammfuß, Risse oder Höhlungen, deren Ausmaß von außen nicht beurteilbar ist.