Wo das Auge nicht hinsieht, hilft eine dünne Nadel: Der Resistograph fühlt sich durch das Holz und zeichnet auf, wo es fest ist – und wo Fäule lauert.
Wie der Resistograph arbeitet
Der Resistograph treibt eine sehr dünne Nadel mit konstantem Vorschub ins Holz und misst den Bohrwiderstand über die Tiefe. Gesundes Holz bremst stark, faules oder hohles kaum – das Messprofil zeigt so die Lage von Fäule und Höhlung.
Einsatz & Grenzen
Die Methode ist minimalinvasiv (winziges Bohrloch) und liefert punktgenaue Werte zur Restwandstärke. Sie misst aber nur entlang der Bohrlinie – für ein vollständiges Bild kombiniert man sie mit Schalltomographie oder mehreren Messpunkten.
Häufige Fragen
Was misst ein Resistograph?
Den Bohrwiderstand des Holzes über die Tiefe. Daraus erkennt man Fäule, Höhlungen und Risse im Inneren und kann die Restwandstärke bestimmen.
Schadet die Resistograph-Messung dem Baum?
Kaum. Es bleibt nur ein sehr feines Bohrloch zurück, das der Baum überwallt. Die Methode gilt als minimalinvasiv.