Wie ein Ultraschall für Bäume: Die Schalltomographie macht das Innere eines Stammes sichtbar, ohne ihn anzubohren – aus der Zeit, die der Schall zum Durchlaufen braucht.
Wie sie funktioniert
Rund um den Stamm werden Sensoren angebracht; an einem Messpunkt klopft man, und das Gerät misst, wie schnell der Schall die anderen Sensoren erreicht. Gesundes Holz leitet Schall schnell, faules und hohles langsam. Daraus errechnet die Software einen Querschnitt, der intakte und geschädigte Zonen einfärbt.
Stärken & Grenzen
Die Schalltomographie ist völlig zerstörungsfrei und zeigt die Fäuleausdehnung über den ganzen Querschnitt – besser als die punktuelle Bohrmessung. Sie wird oft mit dem Resistographen kombiniert und ist Teil der eingehenden Untersuchung.
Häufige Fragen
Was ist eine Schalltomographie am Baum?
Ein zerstörungsfreies Verfahren, das aus den Schalllaufzeiten zwischen Sensoren am Stammumfang einen Querschnitt berechnet und Fäule- sowie Hohlraumzonen sichtbar macht.
Ist die Schalltomographie zerstörungsfrei?
Ja. Es werden nur Sensoren außen am Stamm angebracht; der Baum wird nicht angebohrt. Sie ergänzt die punktuelle Resistograph-Messung um ein Flächenbild.