Ob ein Apfel auf den Tisch oder in die Mühle kommt, hängt nicht nur vom Geschmack ab. Tafel- und Mostobst stellen ganz unterschiedliche Ansprüche.
Der Unterschied
Tafelobst ist für den Frischverzehr bestimmt – hier zählen makelloses Aussehen, Größe, Geschmack und Lagerfähigkeit. Mostobst dient der Verarbeitung zu Saft, Most, Wein und Brand; Aussehen ist zweitrangig, gefragt sind Saftgehalt und Aroma.
Streuobst = Mostobst
Das Obst der Streuobstwiese wird überwiegend als Mostobst genutzt. Deshalb sind kleine Schönheitsfehler durch Schorf oder Wespen kein Problem – die robusten Lokalsorten liefern aromatische Säfte und Brände.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Most- und Tafelobst?
Tafelobst ist für den Frischverzehr (Aussehen, Lagerfähigkeit zählen), Mostobst für die Verarbeitung zu Saft, Most und Brand, wo vor allem Saftgehalt und Aroma wichtig sind.
Warum ist Streuobst meist Mostobst?
Weil die robusten Lokalsorten zwar aromatisch, aber oft nicht makellos sind. Für Saft und Most spielt das Aussehen keine Rolle – ideal für die Streuobstnutzung.