Nicht jeder Zweig trägt Früchte. Wer seinen Obstbaum verstehen will, muss das Fruchtholz erkennen – und es regelmäßig verjüngen, damit die Ernte nicht nachlässt.
Was Fruchtholz ist
Als Fruchtholz bezeichnet man die meist kurzen, mehrjährigen Triebe, die Blütenknospen und damit Früchte tragen – bei Kernobst etwa Fruchtspieße und Quirlholz. Blütenknospen sind rundlich-dick, Holzknospen schlank und spitz.
Fruchtholz erneuern
Altes Fruchtholz vergreist und trägt nur noch kleine Früchte. Im Erhaltungsschnitt nimmt man überaltertes Fruchtholz heraus und fördert junges – so bleibt der Baum vital und die Früchte groß. Steile Triebe wachsen, flache tragen (Saftwaage).
Häufige Fragen
Was ist Fruchtholz?
Die mehrjährigen Kurztriebe mit Blütenknospen, an denen Obstbäume tragen – etwa Fruchtspieße. Sie unterscheiden sich von den schlanken Holztrieben durch rundliche Blütenknospen.
Wie erkenne ich Blütenknospen?
Blütenknospen sind dick und rundlich, Holzknospen schlank und spitz. An den dicken, runden Knospen trägt der Baum im nächsten Jahr Früchte.