Obst & Streuobst

Okulation

Die effizienteste Art, eine Sorte zu vermehren, braucht nur eine einzige Knospe: die Okulation. Ein „Äuglein“ unter der Rinde genügt, um daraus einen …

3 Min. Lesezeit Obst & Streuobst Trier & Luxemburg

Die effizienteste Art, eine Sorte zu vermehren, braucht nur eine einzige Knospe: die Okulation. Ein „Äuglein“ unter der Rinde genügt, um daraus einen ganzen Baum wachsen zu lassen.

WasVeredelung mit 1 Auge
WannSommer (Saft im Baum)
TechnikT-Schnitt, Auge einschieben
EinsatzBaumschule (Standard)

Wie okuliert wird

Bei der Okulation wird ein einzelnes Auge (eine Knospe mit etwas Rinde) der Wunschsorte unter die T-förmig geöffnete Rinde der Unterlage geschoben und verbunden. Es ist materialsparend und die wichtigste Methode der Baumschulen.

VeredelungVergleich der Veredelungsmethoden Okulation und Kopulation mit Kambiumkontakt.Veredelung: Edelreis trifft UnterlageOkulation (Auge)AugeKnospe unter die Rinde der UnterlageKopulation (Reis)EdelreisUnterlageschräger Gegenschnitt, gleich starkWichtig: Kambium auf Kambium – nur so verwächst die Verbindung.astrein-trilux.de
Veredelung: Okulation (Auge) und Kopulation (Reis) im Vergleich.

Zeitpunkt

Okuliert wird im Sommer, wenn der Baum „im Saft“ steht und sich die Rinde gut löst. Treibt das Auge im Folgejahr aus, wird die Unterlage darüber abgesetzt, sodass die Sorte die Führung übernimmt.

Häufige Fragen

Was ist Okulation?

Eine Veredelung, bei der ein einzelnes Auge der gewünschten Sorte unter die Rinde der Unterlage gesetzt wird. Sie ist materialsparend und die Standardmethode der Baumschulen.

Wann okuliert man?

Im Sommer, wenn der Baum im Saft steht und sich die Rinde leicht löst. Das eingesetzte Auge treibt dann im folgenden Frühjahr aus.

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