Biologie & Anatomie

Stockausschlag

Viele Laubbäume sind nach dem Fällen nicht tot: Aus dem verbliebenen Wurzelstock schießen kräftige neue Triebe. Dieser Stockausschlag ist die Grundlage …

3 Min. Lesezeit Biologie & Anatomie Trier & Luxemburg

Viele Laubbäume sind nach dem Fällen nicht tot: Aus dem verbliebenen Wurzelstock schießen kräftige neue Triebe. Dieser Stockausschlag ist die Grundlage uralter Bewirtschaftungsformen.

WasAustrieb aus dem Stock
nachFällen / Rückschnitt
NutzungNiederwald, Hecke, Kopfbaum
nur beivielen Laubbäumen

Was ist Stockausschlag?

Schneidet man einen Laubbaum dicht über dem Boden ab, treiben aus schlafenden Knospen am verbliebenen Wurzelstock neue Triebe aus – der Stockausschlag. Viele Laubbäume (Hainbuche, Hasel, Weide, Esche, Linde) beherrschen das hervorragend; die meisten Nadelbäume nicht.

Wofür man es nutzt

Die Regenerationskraft ist die Basis der Niederwaldwirtschaft, der Heckenpflege („Auf-den-Stock-Setzen“) und der Kopfbaum-Bewirtschaftung. Auch unerwünscht kann er auftreten – etwa als Stockausschlag an gefällten Bäumen, der nachbearbeitet werden muss.

Häufige Fragen

Was ist Stockausschlag?

Der Neuaustrieb aus dem Wurzelstock, nachdem ein Laubbaum dicht über dem Boden abgeschnitten wurde. Aus schlafenden Knospen wachsen kräftige neue Triebe.

Treiben alle Bäume nach dem Fällen wieder aus?

Nein. Viele Laubbäume bilden Stockausschlag, die meisten Nadelbäume jedoch nicht – sie sterben nach dem Fällen vollständig ab.

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