Zwischen flach und tief liegt das vielleicht beste Konzept der Natur: die Herzwurzel – ein dichtes Geflecht, das schräg in die Tiefe und Breite greift und dem Baum besten Halt gibt.
Was ist eine Herzwurzel?
Beim Herzwurzelsystem wachsen die Wurzeln gleichmäßig schräg nach unten und außen – im Querschnitt ergibt sich eine herzförmige Verteilung. Es verbindet die Vorteile von Tief- und Flachwurzlern: gute Wassererschließung in mehreren Bodenschichten und ausgezeichneter Halt.
Standfestigkeit
Herzwurzler wie Eiche, Hainbuche, Birke und Linde gelten als besonders windstabil. Trotzdem bleibt ein gesunder, unverletzter Wurzelbereich entscheidend – Schäden am Wurzelanlauf gefährden auch den standfestesten Baum.
Häufige Fragen
Welche Bäume haben eine Herzwurzel?
Zum Beispiel Eiche, Birke, Hainbuche und Linde. Ihre Wurzeln wachsen gleichmäßig schräg in Tiefe und Breite.
Warum gilt die Herzwurzel als besonders standfest?
Weil sie Halt aus mehreren Bodenschichten kombiniert und die Last gleichmäßig verteilt – das macht Herzwurzler windstabiler als reine Flachwurzler.