Manche Bäume treiben einen kräftigen Pfahl senkrecht in die Tiefe – ein Anker, der sie standfest macht und ihnen Wasser erschließt, das anderen verborgen bleibt.
Was Tiefwurzler ausmacht
Tiefwurzler bilden – zumindest in der Jugend – eine kräftige, senkrecht in die Tiefe wachsende Pfahlwurzel, ergänzt durch Seitenwurzeln. Typisch sind Eiche, Tanne und Kiefer. Sie erschließen tiefere Bodenschichten und damit Wasservorräte, die Flachwurzlern verschlossen bleiben.
Standfestigkeit & Standort
Die tiefe Verankerung macht Tiefwurzler windstabil und trockenheitstolerant. Sie brauchen jedoch durchlässige, tiefgründige Böden – auf verdichtetem oder staunassem Untergrund kann sich die Pfahlwurzel nicht entwickeln.
Häufige Fragen
Welche Bäume sind Tiefwurzler?
Zum Beispiel Eiche, Tanne und Kiefer. Sie bilden eine kräftige, tief reichende Pfahlwurzel, besonders in jungen Jahren.
Warum sind Tiefwurzler trockenheitstolerant?
Weil ihre tiefe Pfahlwurzel Wasservorräte in tieferen Bodenschichten erschließt, die in Trockenphasen länger verfügbar bleiben als das oberflächennahe Wasser.